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    Das Walliser Landschaf
   
   

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  Die Walliser Schafrassen
Die alljährliche Sömmerung der Schafe auf den Alpweiden begünstigte das Verkreuzen der verschiedenen Rassen untereinander. 1884 wurde im Wallis ein Gesetz erlassen mit strikten Weisungen zur verbesserten Aufzucht der Schafrassen. Syndikate für Züchter wurden ins Leben gerufen und öffentliche Wettbewerbe organisiert, wobei die Besitzer der besten Tiere Preise in Bargeld erhielten. 1915 wurde das Gesetz durch eine Verordnung ergänzt, wonach nur solche Schafrassen zu Wettbewerben zugelassen wurden, die man als würdig erachtete, weiter verbessert zu werden. Dies waren die sogenannten «Schwarznasen» des Vispertales und die «Braune Rasse von Bagnes» welche man auch «Roux de Bagnes» oder «Rouges du pays» nannte. Schmächtiger als die Schwarznasen, da keinem Zucht-Syndikat angehörend, entging dem «Roux du Valais» jegliche kantonale Unterstützung. Trotzdem (...) erfreute es sich grosser lokaler Beliebtheit.
(aus «Das Roux du Valais-Schaf» Diplomarbeit v. D. Wuarchaz 1994)
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  Schaf
Äusserliche Besonderheiten beim Walliser Landschaf sind die geschwungenen Hörner und das zottige Fell.
   
Bis in die Vierzigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts lebten somit im Wallis drei Schafrassen:
das gehörnte Schwarznasenschaf, das auch Visperschaf genannt wurde, hat als Ahne der heutigen Schwarznase überlebt;
das Roux de Bagnes-Schaf, ein eher kleines, braunrotes bis schwarzbraunes, meist hornloses Schaf wurde in den 20er Jahren auch im Kanton Bern eingeführt und trug hier zur Entstehung des Schwarzbraunen Bergschafes oder Juraschafes bei;
das alte Walliser Landschaf, das in zwei Farbschlägen auftritt
- dem rotbraunen Schlag, auch «älwen» genannt und
- dem schwarzen, Lötschen- oder Lötschschaf genannten Schlag.
     
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 © by Zuchtverein Walliser Landschaf WLS / Association d’elevage Roux du Valais RdV
 
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